Abteilung für Forschung und Entwicklung

Die meisten Aktivitäten des Metallzentrums werden von der Forschung und Entwicklung durchgeführt, und zwar von ihren beiden Laboratorien: dem IoT-Labor und dem Labor für Prototyping.

IoT-Labor

Zahlreiche Produkte der Metallindustrie im Nordwesten Kroatiens können durch das Hinzufügen von sogenannten intelligenten Funktionen verbessert werden, die ihre Wertschöpfung steigern können. Produkte ohne zusätzliche intelligente Funktionalität werden vom Markt verdrängt oder stehen unter zunehmendem Druck, die Produktionskosten zu senken. Die Integration anderer drahtloser moderner Technologien in das Maschinen- und Fertigungssystemmanagement ist einer der wichtigsten Trends des heutigen Industriekonzepts 4.0.

Heutzutage ist die Entwicklung solcher Systeme für die meisten Unternehmer in der Region nur sporadisch oder findet überhaupt nicht statt. Wenn sie von Unternehmen verwendet werden, bestellen sie fertige Systeme im Ausland. Tatsächlich gibt es erhebliche Installations- und Wartungsprobleme, sodass die lokale Produktion in der Regel auf einfachere Vertragsarbeit reduziert wird, während ein ausländischer Partner Produkte durch die Installation intelligenter Funktionen erstellt und einen erheblichen Mehrwert bietet. Die Gemeinschaft für Wissenschaft und Entwicklung kann und sollte einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung des intelligenten Systems leisten.

Hier sind die Konturen der vierten industriellen Revolution, die Maschinenbau, Elektrotechnik und Informationstechnik kombiniert. Kommunikation zwischen Maschinen (M2M), zwischen Produkten und dem Internet der Dinge (IoT)sind nur einige der Trends, die angenommen werden müssen.

Die Voraussetzungen für die Entwicklung dieser Bereiche innerhalb des Metallzentrums sind gegeben. Der Gründer und seine Partner sind bestrebt, den Informations- und Kommunikationssektor in der Region auszubauen, und es wurden bereits bedeutende Fortschritte erzielt.

Die Partnerschaft schließt die Fakultät für Organisation und Informatik Varaždin ein, für die das IoT eines der Gebiete ist, in denen sie dies wünschen entwickeln. An der Polytechnischen Fakultät von Meurimurje in Čakovec wird eine Studie zur Computertechnik durchgeführt. Das technologische Innovationszentrum Meologicalimurje konzentriert sich auf die Inkubation und Unterstützung von IT-Unternehmen.

Die SMT-Technologie (Surface Mounting Technology) wurde bei der Vorbereitung des Metals Core Project ausgewählt. Für diese Technologie ist charakteristisch, dass Komponenten und deren Ausgänge auf der gleichen Seite der Leiterplatte angeordnet sind, was sich von älteren Technologien unterscheidet, bei denen Komponenten durch Bohrungen gelegt und auf der anderen Seite gelötet wurden.

Labor für Prototyping

Unternehmer in der Metallbranche im Nordwesten Kroatiens stehen beim Prototyping, Testen und Herstellen kleiner Produktserien vor einer Reihe von Herausforderungen. Da sie hauptsächlich Produkte für ausländische Käufer herstellen, deren größter Vorteil die niedrigen Lohnkosten im Vergleich zu den Ländern sind, in denen Aufträge stammen, drängen die Unternehmer auf Unabhängigkeit und bringen eigene Produkte auf den Markt.

Bei der Integration der intelligenten Funktionalität, wie oben beschrieben, ist es äußerst wichtig, einen hochwertigen Prototyp zu entwickeln, der den Markt erobern und ein fertiges Produkt entwickeln kann. Einige Unternehmer verfügen über eine so kleine Reihe sehr spezifischer Produkte, dass sie in der Kategorie der Prototypen bleiben können. In der Metallindustrie werden für das Prototyping mehrere CNC-Geräte, gängige 3D-Drucker und präzises Gießen verwendet.

Prototyping ist auch eng mit dem Produktdesign verbunden. Durch die Anwendung des Ökodesign-Prinzips können 80% der CO2-Einsparungen erzielt werden. Forschung und Wissenschaft können einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung neuer Prototyping-Methoden oder zur Einbindung in die Produktentwicklung selbst leisten. Dieser Ansatz würde die Entwicklung und Einführung neuer Produkte erheblich steigern, da die Kosten für die Herstellung eines funktionalen Prototyps erheblich reduziert werden. Prototyping könnte auch im Gießbereich durchgeführt werden, was einen zusätzlichen Vorteil bedeutet, da Prototypen heutzutage sehr teuer sind.

Adresse:

Entwicklungs - und Ausbildungszentrum für die Metallindustrie - Metallzentrum Čakovec

Bana Josipa Jelačića 22 D
40 000 Čakovec
Kroatien

Kontakt:

T: +385 (0) 40 395 560
F: +385 (0) 40 395 142

PIN: 44226932013
IBAN: HR8324070001100057905 (OTP-Bank, Split)

Das Institut wurde bei der Kanzlei des Gerichts in Varaždin unter der Nummer 070164393 registriert. Die Vorsitzende des Verwaltungsrates ist Ana Kralj.

Dieses Projekt wird aus EU-Mitteln kofinanziert.

Projektbezeichnung: Entwicklungs - und Ausbildungszentrum für die Metallindustrie - Metallzentrum Čakovec
Projektträger: Gespanschaft Međimurska
Gesamtwert des Projektes: 35.629.523,12 kn
Höhe der EU-Mitteln: 31.290.223,12 kn
Durchführungszeitraum des Projektes: 1. Juli 2018 - 1. April 2020

Das Projekt wird im Rahmen des operationellen Programms "Wettbewerbsfähigkeit und Zusammenhalt" für den Zeitraum 2014-2020, die Aufforderung "Investitionen in Organisationsreform und Infrastruktur im Bereich Forschung, Entwicklung und Innovation" durchgeführt.